2017 - Hospizdienst Weinsberger Tal e. V.

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2017

Archiv > Chronik
Ulrike Schmid
Des Lebens müde
Wenn alte und schwerkranke Menschen nicht mehr leben wollen
Was können wir tun, wenn kranke und alte Menschen
„des Lebens-müde“ sind?
Dieser Frage geht Ulrike Schmid in ihrem Vortrag am Dienstag, 9. Mai 2017, um 19:30 Uhr im Abraham-Gumbel-Saal der Volksbank Heilbronn nach (Allee 20, 74072 Heilbronn).
Ulrike Schmid ist erfahrene Trainerin in Palliative Care und Supervisorin.
Es lädt ein: Die Arbeitsgemeinschaft der Hospizdienste im Stadt- und Landkreis Heilbronn.

Gar nicht so selten hören wir von alten Menschen „ich möchte einfach nur noch sterben“. Sollen wir sie auf andere Gedanken bringen, müssen wir einen Suizid erwarten, ist es die Bitte um Sterbehilfe, sollen wir „zwischen den Zeilen lesen“? Hochaltrige Menschen haben in ihrem Leben viel erlebt und mit Sicherheit viele Hürden gemeistert. Warum resignieren sie jetzt so? Warum bitten manche jüngeren Menschen mit einer fortgeschrittenen, zum Tode führenden Erkrankung um „die erlösende Spritze“?
Ulrike Schmid wird verschiedene Beweggründe für diese Müdigkeit im Leben analysieren, über hilfreiche Wege des Begleitens sprechen und die Hörer zum eigenen Forschen anregen. Sie steht im Anschluss an ihren Vortrag zu einer Aussprache zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei. Über eine Spende freuen sich die Veranstalter, die Hospizdienste im Stadt- und Landkreis Heilbronn.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Petra Flake, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Hospizdienste, unter Tel.: 07138 / 973012.






Schuldgefühle in der Trauer

Gudrun Augenstein
Dipl.-Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
wird am Mittwoch, 22.03.2017, um 20 Uhr, in Weinsberg,
Katholischer Gemeindesaal, Öhringer Straße 5,
über „Schuldgefühle in der Trauer“ sprechen.

Schuldgefühle belasten und wiegen in der Trauer besonders schwer. Gudrun Augenstein wird informieren, ihre Zuhörer zum Nachdenken und Erinnern anregen und Sie mit ihren Ausführungen begleiten.
Was nach dem Tod eines Menschen die zurückgebliebenen Angehörigen oder die Freunde bedrückt, ist ganz unterschiedlich. Dabei ist die Einstufung des im Zentrum stehenden, belastenden Ereignisses durch Andere völlig bedeutungslos, denn es drängen sich Fragen auf wie: „Habe ich wirklich alles getan … was habe ich versäumt?“ „Habe ich genug geliebt … was hätte ich noch tun oder sagen müssen?“ Diese Gedanken sollte man ernst nehmen, weil es hilfreiche Wege gibt damit umzugehen und Konsequenzen für das weitere Leben zu ziehen.
Nach dem Vortrag bietet Gudrun Augenstein eine Aussprache an. Es laden ein: Die Katholische Kirchengemeinde Weinsberg und der Hospizdienst Weinsberger Tal e.V. (0172/9539709).



Hospizdienst Weinsberger Tal, Sudetenstr. 6, 74189 Weinsberg Tel. 07134/914285,  E-Mail: vorstand@hospiz-weinsberg.de
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